Sonnemann - Businessmagazin der Frankfurt School of Finance & Management, No. 8, 1/2012
Eine Drogenvergangenheit, Knasterfahrung, einen Sack voll Schulden und seit Jahren keinen Job: Stefan Höppner hatte so ziemlich alles zu bieten, was einem Kreditsachbearbeiter den kalten Schweiß auf die Stirn treibt.
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Frische Luft dank Beton
brand eins, 10/2011
Werner Tischer tüftelte lange, dann hatte er einen Pflasterstein erfunden, der den Abbau gesundheitsgefährdender Stickstoffoxide beschleunigt. Die Erfindung könnte dazu beitragen, dass Städte bald besser durchatmen können.
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Abrissprämie und Algenhaut
Sonnemann - Businessmagazin der Frankfurt School of Finance & Management, No. 7/2011
Ein Streifzug durch ein fast emissionsfreies Land.
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Die Alternativen studieren
DIE ZEIT, 9.12.2010
Seit 2007 gibt es in Bochum ein Studium zu ethischer Finanzwirtschaft. Am Institute for Social Banking wird darüber nachgedacht, was derzeit mit Geld gemacht wird – und wie es anders gehen könnte.
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Der sagenhafte Aldi-Mitbegründer
stern.de, 28.07.2010
Keine Skandale, keinen Klatsch, keine Fotos: Die Aldi-Gründer Karl und Theo Albrecht gehören zu Deutschlands reichsten Unternehmern. Jetzt ist Theodor Albrecht im Alter von 88 Jahren gestorben.
Es war ein Novemberabend 1971, der Theo Albrecht endgültig das Licht der Öffentlichkeit scheuen ließ. Gegen 19 Uhr verließ der damals 49-Jährige in Essen die Zentrale von Aldi-Nord...
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Nach welchen Regeln wächst das Glück?
Sonnemann - Businessmagazin der Frankfurt School of Finance & Management, No. 6/2010
Mehr Wachstum gleich mehr Wohlstand: Das ist seit rund 70 Jahren der Glaubenssatz von Politik und Wirtschaft. Doch diese Regel ist brüchig geworden – angesichts von Finanzkrise und Klimakatastrophe. Aber wie soll das Wohlergehen der Menschen sonst ermittelt werden?
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Sicher durch Unsicherheit?
Süddeutsche Zeitung, 30.11.2009
Das Verkehrskonzept „Shared Space“ ist gerade in Mode. Doch der „geteilte Raum“ ist mehr als der Verzicht auf Schilder, auch Kritik wird lauter.
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Körperkrimi im Kaffeehaus
Als der Künstler Gerald Uhlig-Romero eine Spenderniere benötigt, rettet ihm sein berühmtes „Café Einstein Unter den Linden“ in Berlin buchstäblich das Leben.
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Reine Gefühlssache
Süddeutsche Zeitung, 10. August 2009
Blinde und Sehbehinderte erfüllen sich den Traum vom Autofahren und geben selbst ihren Fahrlehrern noch gute Tipps.
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Vier Sterne warten aufs Wasser
brand eins 8/2009In hohem Alter wagt der Unternehmer Gerold Schellstede sein fantastisches Projekt: ein Seehotel. Noch ohne See.
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Im Fahrwasser des Herrn
Süddeutsche Zeitung, 15. Juni 2009
Binnenschiffer-Pfarrer Fedor Pfistner kümmert sich auf Havel, Spree und Dahme um das Seelenheil der Menschen an Bord.
"Da ist sie ja, die Anny", sagt Fedor Pfistner und freut sich, dass er die frischgestrichene Dame gefunden hat. Der Mann mit der schwarzen schulterlangen Mähne steht von seinem Kapitänsstuhl auf und wirft das Ruder herum.
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Spitzelaffäre bei der Bahn
Onkel Mehdorn will nicht gehen
stern.de, 27. März 2009
Am Ende eines turbulenten Tages lehnt Bahnchef Hartmut Mehdorn einen Rücktritt wegen der Spitzelaffäre kategorisch ab. "Alles nicht strafrechtlich relevant", lautet seine Verteidigungsstrategie. Doch Mehdorn erscheint dabei nicht mehr ganz so kämpferisch wie früher.
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Bühnenlegende Heesters
Mit 104 noch als Sunnyboy inszeniert
stern.de, 10. Oktober 2008
Seit seinem 17. Lebensjahr steht Johannes Heesters praktisch ununterbrochen auf der Bühne. Doch ans Aufhören will der 104 Jahre alte Schauspieler und Sänger partout nicht denken. Seine mehr als 40 Jahre jüngere Frau treibt ihn weiter an, fotografiert ihn in Sunnyboy-Pose und ist deshalb heftiger Kritik ausgesetzt.
Der Mann ist ein Phänomen: Anfang des Jahres erst brach er sich zwei Rippen, sehen kann er nichts mehr, zum Stehen muss er sich an den hellbraunen Flügel lehnen und festhalten, manchmal fällt ihm eine Liedstrophe nicht ein, so dass sein Pianist sie ihm zurufen muss. Doch wenn Johannes Heesters sich dann erinnert, singt er sie so laut und kräftig, dass es schon erstaunlich ist.
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Kurt Becks Rücktritt
Angst und Schrecken am Schwielowsee
stern.de, 8. September 2008
Kurt Becks Rücktritt kam für viele überraschend, vor allem für seine eigenen Parteikollegen. Tatsächlich fiel seine Entscheidung plötzlich - nachdem er in den Stunden und Tagen zuvor zahlreiche Demütigungen ertragen musste. stern.de zeichnet die Ereignisse nach.
Vielleicht begann der Ärger für Kurt Beck schon im Laufe der vergangenen Woche. Franz Müntefering feierte im Münchner Hofbräukeller ein viel umjubeltes Polit-Comeback. Dutzende Fernsehkameras waren da, Fotografen rissen sich um den Sauerländer. Eine Dreiviertelstunde redete er über die SPD und Bayern, holte weit aus, zitierte Willy Brandt und Helmut Schmidt, lobte Gerhard Schröders Agenda-Politik und nannte den bayerischen SPD-Spitzenkandidaten Franz Maget einen "Grund, die SPD zu wählen". Nur Kurt Beck erwähnte Müntefering mit keiner einzigen Silbe.
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ARCHITEKTENTRÄUME
Die Sechs von der Urwaldbaustelle
Spiegel Online, 22. Juli 2008
Sag mir, was du bauen willst, und wir entscheiden, ob was daraus wird: So drehen Berliner Architekturstudenten die Usancen ihrer Branche um. Als Jury beim Bauherren-Casting erwählten sie einen Auftraggeber - und der lud sie gleich in den indischen Dschungel ein.
"Ich habe das noch nicht richtig verstanden", sagt Florian Lippe und stützt sich auf den langen weißen Tisch, auf dem die Kopie eines Grundstücksplans und Blöcke mit ein paar hingekritzelten Notizen liegen. Lippe blickt auf die Papiere und seufzt: "Das Projekt ist noch nicht bei mir angekommen, ich muss noch drüber nachdenken." Das muss er sogar dringend, denn gemeinsam mit fünf weiteren Architekturstudenten der Berliner Universität der Künste (UdK) will Lippe in nur drei Tagen einem Auftraggeber mindestens eine Idee für sein Grundstück entwerfen.
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Rechtsstaat zeigt im Nordosten Zähne
stern.de, 17. April 2008
Die Innenminister aus Bund und Ländern diskutieren derzeit über die NPD. Die SPD setzt auf ein neues Verbotsverfahren, die Union ist skeptisch - größtenteils. In Mecklenburg-Vorpommern versucht der CDU-Innenminister die Rechten mit einem Radikalenerlass aus Ämtern fernzuhalten.
Die Orte Anklam, Ludwigslust und Nekalen in Mecklenburg-Vorpommern sind idyllisch gelegen. Doch geht es dieser Tage dort politisch hoch her: Gerade sind Funktionäre der rechtsradikalen Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) in Anklam (Ostvorpommern) und Ludwigslust mit dem Versuch gescheitert, dort zu den Landratswahlen Mitte Mai anzutreten.
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Friedensnobelpreisträger Yunus
"Die Finanzkrise macht mich krank"
stern.de, 11. April 2008
Der Friedensnobelpreisträger und Geschäftsmann Muhammad Yunus wird wütend, wenn er an das viele verschwendete Geld in der aktuellen Finanzkrise denkt. "Ich träume nicht, ich tue etwas", sagt er und lebt mit seiner Bank vor, wie Wirtschaft und soziale Verantwortung zusammenpassen.
Er klingt recht sanft, dieser kleine, grauhaarige, ältere Herr Muhammad Yunus, selbst wenn er sich offenbar aufregt. Doch die Position des Friedensnobelpreisträgers des Jahres 2006 zur derzeitigen Finanzmarktkrise ist deutlich: "Das macht mich krank", sagt er.
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Direkte Demokratie
Mehr Macht für die Bürger
stern.de, 12. Februar 2008
In Leipzig gegen den Stadtwerke-Verkauf, in Berlin für einen Flughafen: Mit Volksentscheiden können Bürger über Dinge entscheiden, die ihnen unter den Nägeln brennen. Doch allzu viel wollen sich die Politiker nicht reinreden lassen. stern.de erklärt, was direkte Demokratie ist.
Jüngst knallten die Korken von Schampus-Flaschen bei der Interessengemeinschaft City-Airport Tempelhof (ICAT). Die Initiative hatte es geschafft, schon gut zwei Wochen vor Ablauf einer Frist genug Unterschriften von Menschen zu sammeln, die gegen eine Schließung des mitten in Berlin gelegenen Flughafens sind.
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Abora III
Kein Schiff wird kommen
Süddeutsche Zeitung, 6. September 2007
Dominique Görlitz wollte mit einem Schilfboot den Atlantik überqueren - nun hat er das Experiment abgebrochen.
Der Versuch des Deutschen Dominique Görlitz, mit einem prähistorischen Schilfboot den Nordatlantik zu überqueren, ist vorbei. "Wir haben beschlossen, auf unser Begleitboot umzusteigen", sagte Görlitz der Süddeutschen Zeitung am Mittwoch am Satellitentelefon.
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Steinzeit-Segeln
Schilf Ahoi!
Süddeutsche Zeitung, 30. Juli 2007
Dominique Görlitz überquert derzeit auf dem Schilfboot Abora III den Atlantik. Der "Experimental-Archäologe" aus Chemnitz will zusammen mit zehn Mitstreitern belegen, dass es in der Steinzeit möglich war, auf einem primitiven Boot den Ozean zu überqueren.
Auf dem Weg von New York über die Azoren nach Spanien muss Görlitz gegen Wind und Strömung ansegeln. Sein Vorbild, der norwegische Floßfahrer Thor Heyerdahl, kam immer mit der Strömung voran. Die SZ hat Görlitz 350 Seemeilen (650 Kilometer) vom Festland entfernt am Satelliten-Telefon erreicht.
SZ: Herr Görlitz, Sie segeln auf einem Schilfboot über den Atlantik. Wie wahnsinnig sind Sie eigentlich?
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Doping
Bis zum blutigen Ende
Hamburger Abendblatt, 19. Juni 2007
Jörg Börjesson hat jahrelang Anabolika geschluckt, um seine Muskeln zu formen. Er hat seinen Körper zerstört. Die Gelenke sind kaputt, der Magen ist es auch.
Auf den ersten Blick sieht Jörg Börjesson wie ein kräftiger Mann aus. Stattliche 1,80 Meter ist er groß und wiegt beachtliche 100 Kilogramm. Doch wenn sich der 41-Jährige bewegt, verflüchtigt sich der Eindruck eines zupackenden Typen. Bedächtig wie ein Greis erklimmt er Treppenstufen, sein Rücken krümmt sich dabei, denn er hat einen Bandscheiben-Schaden, seine Gelenke sind kaputt, der Magen auch. Jörg Börjesson ist ein Wrack.
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Key West
Sprengt die Brücken!
MERIAN 01/2007
"Rettet die Keys!" Mit solchen Parolen zeigen die Bewohner der Inselkette, dass sie sich selbst genug sind - als tropisches Revier für Raubeine und Romantiker, Aussteiger und Abenteurer.
Als Jake Ferguson vor 18 Jahren auf die Florida Keys kam, wollte er eigentlich auf die Bahamas. Einen Monat lang war er als 20-Jähriger von New York aus nach Süden gesegelt. Als er in den Hafen von Key West einlief, hatte er nur noch 40 Dollar in der Tasche. Nicht genug, um weiterzufahren.…
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Südtirol
Neues über den Alten
MERIAN 08/2008
"Ötzi" ist die älteste Mumie der Welt, die Geschichte seines Todes vor 5300 Jahren ist spannend wie ein Krimi. Und die Erforschung des Mannes aus dem Eis ist auch 17 Jahre nach dem Fund nicht zu Ende.
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"Diese Webseite wäre schlecht für Kafkas Gesundheit"
Spiegel-Online, 21. Juli 2004
Vincent van Quickenborne, 30, ist Staatssekretär für die Vereinfachung der Verwaltung der belgischen Regierung. Von ihm stammt die Idee für die Internetseite "Kafka.be" – einer "Meldestelle für umständliche Amtswege", bei der die Belgier sich über unsinnige Verwaltungsvorschriften beschweren konnten.
Herr van Quickenborne, wie sind Sie denn ausgerechnet für eine Webseite gegen den belgischen Amtsschimmel auf den Namen "Kafka.be" gekommen?
Nun, er ist etwas ironisch. Aber durch den weltweit bekannten Namen kann man auf ein sehr bekanntes Problem hinweisen: die komplizierte Verwaltung. Herr Kafka hat als Schriftsteller vor langer Zeit über die Probleme geschrieben, die wir als Individuen mit dem allmächtigen Staat haben. Deshalb dachte ich, dass die Webseite mit dem Namen von Kafka ein gutes Symbol für die Schlacht ist, die wir gegen den Aufwand mit Formularen führen.
Wie kompliziert ist denn die Verwaltung in Belgien, dass Sie sie mit Kafkas Werken vergleichen?
Sie ist sehr kompliziert, weil die Erwartungen hoch sind. Jeder Mensch muss viele unterschiedliche Formulare ausfüllen.
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© Marcus Müller für Texte und Bilder
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